Freude am Lernen

Freude am Lernen soll im Mittelpunkt stehen. Lernen frei von Druck und Überforderung verhindert Blockaden und Frustration. Mit der Umsetzung eines handlungsorientierten, individualisierten Unterrichts kann dies ermöglicht werden. Auch kleine Lernfortschritte im Sinne einer besonderen individuellen Leistung erfahren Würdigung, da Erfolgserlebnisse zur positiven Entwicklung beitragen und das Selbstwertgefühl stärken. Dennoch ist es uns wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung einer wirklichkeitsnahen Selbsteinschätzung zu unterstützen. Eigene Grenzen sollen erkannt und akzeptiert werden können.

Kompetenzen statt Defizite

Wir unterstützen unsere Schüler bei der bestmöglichen Entfaltung ihrer individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Nicht Defizite oder Diagnosen stehen im Mittelpunkt, sondern Kompetenzen und Entwicklungspotenziale sowie die Gesamtpersönlichkeit der Schülerinnen und Schüler. Durch intensive Verlaufsdiagnostik werden aktuelle und zukunftsorientierte Förderschwerpunkte abgeleitet, hinterfragt und fortlaufend aktualisiert.


Ziel unserer Bemühungen ist der Aufbau einer inklusiven Gesellschaft,
indem wir unsere Schülerinnen und Schüler zu einem weitestgehend
selbstbestimmten Leben in sozialer Gemeinschaft und zur
selbstverständlichen und gleichberechtigten
Teilhabe an der Gesellschaft befähigen.

Schule als Ort gegenseitiger
Akzeptanz

Schule als „Lebens-, Entfaltungs- und Handlungsraum“ soll das Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Akzeptanz, bedingungsloses Angenommen sein, Zugehörigkeitsgefühl und eine positive Atmosphäre sind Grundvoraussetzungen erfolgreicher Entwicklung.
Die Franziskus-Schule möchte einen Ort des Vertrauens für alle Beteiligten schaffen, um unseren Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten Sicherheit zu vermitteln.

Zusammenarbeit

Unsere Schule arbeitet als interdisziplinäres Team und bündelt vorhandene Fachkompetenzen. Die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen. Fortlaufende, gegenseitige Informationen sind unentbehrlich in unserer Arbeit. Gemeinsame Bemühungen sehen wir als Entlastung für alle Beteiligten im teilweise schwierigen Erziehungsprozess.
Hierdurch sollen u. a. Begleiterscheinungen geistiger Behinderung (z. B. psychische Probleme, herausforderndes Verhalten, Erschwernisse im Bereich Selbstversorgung, etc.) gemeinsam geschultert sowie Lebenswege und -möglichkeiten eruiert und auf den Weg gebracht werden.